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Spitzenmannschaften, kein Spitzenspiel!

Im einzigen Wochenendspiel unterlag unser EC Peiting am Freitag dem Herner EV mit 2 : 4 (1:1, 1:3, 0:0). Ein katastrophales 2. Drittel machte alle Chancen auf einen Sieg zunichte, die zweifelsohne vorhanden gewesen wären.

Peiting zeigte sich im ersten Drittel leicht überlegen. Stefan Vajs, der erneut gegen "seinen" Verein im Kasten Stand war gefordert! Mit hohem Tempo und direktem Spiel untermauerten unsere Jungs ihren Spitzenanspruch: Schon nach 40 Sekunden (!) hatte Peiting in Überzahl die Chance zur Führung, konnte die Herner Unachtsamkeit aber nicht nutzen. In der 6. Spielminute verfehlte Topscorer Lubor Dibelka Stefan Vajs` Kasten nur ganz knapp. Im Gegenzug scheiterte Thomas Schenkel am ECP - Keeper, Stefan Horneber, der das Duell "alte Nummer 1" gegen "neue Nummer 1" ausgeglichen gestalten konnte. In der 7. Minute gab es dann aber erstmals Grund zu Jubeln im Fanblock: Manni  Eichberger erkämpfte sich in der "Zamboni - Ecke" den Puck, zog Richtung Herner Tor, ließ noch einen Herner Verteidiger aussteigen vollendete an Vajs rechtem Schoner vorbei ins lange Eck. Drei Minuten später hatte wiederum Eichberger eine Großchance, verzog aber knapp. In der elften Minute leistete sich die Peitinger Defensive einen ersten Aussetzer: hinter dem Tor wurde gezockt, statt zu klären, die Scheibe kam nicht aus der Gefahrenzone und der Herner Dennis Fischbuch wurde völlig frei vor dem Tor in Szene gesetzt! Er versenkte die Scheibe eiskalt im Kreuzeck zum 1:1. Danach nahmen auf Peitinger Seite Michi Fröhlich (14. Minute) und Milos Vavrusa (20.), auf Seiten der Gäste Joel Keussen (19.) noch einmal Maß, konnten die Goalies jedoch nicht mehr überwinden.

Im zweiten Drittel startete Peiting besser als Herne. Schnell und bissig waren die Rot - Weißen unterwegs: in der 22. Spielminute hatte Martin Schweiger die Führung auf dem Schläger, fand in Vajs aber seinen Meister. Zwei Minuten später gelang Lubor Dibelka (Ales Kreuzer) in Unterzahl per Konter die 2:1 Führung. Dibleka schoss von links und die Scheibe schlug an Stefan Vajs Fanghand vorbei ein. Jetzt rollte die Offensive: bis zur 29. Minute kreierten Florian Simon, Martin Schweiger, Andi Guggenmos und Ales Kreuzer hochkarätige Chancen, um die Führung auszubauen. Doch allesamt scheiterten an Stefan Vajs, dem Pfosten oder sich selbst. Und dann.... dann riss der Faden. Plötzlich waren die Herner am Drücker. Peiting verlor völlig den Faden und die Einstellung - das Unheil nahm seinen Lauf. Zunächst traf Paul Flache (31.) zum 2:2 - Ausgleich. In der 33. Minute stocherte Mika Puhakka die Scheibe über die Torlinie. Stefan Horneber hatte erst noch retten können, die Scheibe rutschte ihm aber zwischen Pfosten und Schlittschuh durch und lag eine gefühlte Ewigkeit auf der Linie.... Puhakka reagierte einfach am Schnellsten und schloss ab! Kurz darauf scheiterten Shawn McNeil und Joel Keussen an "Spidey" Horneber. Aber auch er war in der 40. Minute machtlos: Flache versenkte einen Bandenabpraller zum 2:4 Endstand.

Im letzten Drittel verwaltete Herne den Vorsprung, Peiting bäumte sich nicht wirklich auf. Erst in den letzten fünf Minuten gab es noch gute Einschusschancen, doch Vajs hielt den Sieg der Gäste sicher fest. Alles in Allem war es nicht das erwartete Spitzenspiel - Herne souverän aber nicht dauerhaft zu 100 % gefordert, Peiting in der ersten Hälfte gut und in PlayOff - Laune, in der Zweiten dann gehemmt und fahrig... "Ich hoffe, dass wir baldmöglichst wieder öfter dahin gehen, wo es weh tut! Wir waren heute zu verspielt, der Eine oder Andere hat wohl gedacht, dass er zocken kann und das geht nicht!" kritisierte unser Coach, Leos Sulak nach dem Spiel. Immerhin war die Kulisse für ein Herne - Spiel einigermaßen okay: 760 Fans wollten "Gipfeltreffen Teil 2" sehen. Damit geht der Vergleich EC Peiting - Herner EV mit 2:2 nach Siegen und 16:13 Toren für unseren ECP aus.

Euer Simon

 

Sie Statistik:

Tore:

1:0 (7.) Eichberger, 1:1 (11.) Fischbuch (Schenkel, Puhakka), 2:1 (24.) Dibelka UZ (Kreuzer), 2:2 (31.) Flache (Bader, Taube), 2:3 (33.) Puhakka (Fischbuch, Schenkel), 2:4 (40.) Flache (Taube, Ziolkowski)

Strafen:

Peiting 6, Herne 6

 

Pirates on ICE II

Hallo liebe Piraten,

nachdem heute die Eiszeit super ankam (über 20 Spieler) möchten wir euch für morgen auf eine weitere Eiszeit einladen. Der Förderverein des ECP hat von 17:00 - 18:50 Uhr am morgigen Sonntag (28.02.2010) eine Eiszeit gebucht.

Zu dieser Eiszeit sind alle Pirates, die Schlittschuhe und eine Ausrüstung haben recht herzlich eingeladen.
Gerne könnt Ihr auch Eure Freunde und Bekannten mitbringen. Umso mehr umso lustiger.

Also haut rein,

Bis zur Eiszeit

Euer Stefan

 

Neue Folge der Captain`s Corner online!

Ahoi Piraten und Eishockeyfans!

Es gibt neuen Stoff aus der Feder unseres Kapitäns, Gordon Borberg. Gordon hat sich die Zeit für ein kleines Interview genommen - das Ergebnis findet Ihr in der Captain`s Corner. Es geht um das Ende der Vorrunde, Herne, die PlayOffs und Olympia, viel Spass beim Lesen!

Euer Simon

 

Pirates on ICE

Hallo liebe Piraten,

am kommenden Samstag (27.02.2010) haben wir von 19.30 - 21.00 Uhr in unserer Eishalle eine Eiszeit.
Alle, die Schlittschuhe und eine Ausrüstung haben sind recht herzlich eingeladen.
Gerne könnt Ihr auch Eure Freunde und Bekannten mitbringen. Umso mehr umso lustiger.

Also haut rein,

Bis Samstag

Euer Stefan

 

Verdienter Sieg im Spitzenspiel

Der ECP hat das Verfolgerduell gegen die Westfalenelche aus Dortmund verdient mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) vor 842 Zuschauern gewonnen. Eine kompakte Mannschaftsleistung war der Schlüssel zum Erfolg in einem spannenden und packenden Spiel.

Die Dortmunder reisten mit breiter Brust zum Duell der Verfolger um Platz 2 nach Peiting, kamen sie doch mit der Empfehlung, in den letzten 13 Spielen immer gepunktet zu haben. Das Spiel begann ohne großes Abtasten oder Geplänkel, sondern gleich wurden sich Chancen auf beiden Seiten erspielt. Die besseren Chancen bekam dabei zunächst der Gast aus dem Ruhrpott, doch Stefan Horneber hielt seinen Kasten sauber. Begünstigt auch durch einige Überzahlsituationen der Gäste hatten sie mehr Einschusschancen als der ECP. Doch das gute Unterzahlspiel des ECP hielt den Gästen stand und kurz vor Drittelende hatte dann der ECP sein einziges Überzahlspiel im ersten Drittel. Nach einem Schuss auf das vom Ex-Peitinger Benjamin Voigt gehütete Tor konnte der Schlussmann nur abprallen lassen und Martin Schweiger (Dibelka, Fröhlich) schob zum vielumjubelten Führungstreffer 23 Sekunden vor Drittelpause ein.

Das zweite Drittel begann genau anders als das erste Drittel. Diesmal wanderten die Spieler des EHC Dortmund oftmals auf die Strafbank, was den Gastgebern die Chance gab in Überzahl die Führung auszubauen. Das Überzahlspiel wurde auch recht ansehnlich gespielt, allerdings fehlte das letzte Quäntchen. Entweder Benjamin Voigt stand mit teilweise spektakulären Paraden im Fokus, oder der ECP traf nur den Pfosten, so wie Magic Eichberger und Milos Vavrusa. Doch in der 36. Minute dann endlich das 2:0. Der EHC Dortmund gerade eben wieder komplett aber noch unsortiert im eigenen Drittel, da zog Gordon Borberg mit einem flachen Schuss von der blauen Linie ab und Andreas Guggenmos fälschte unhaltbar zum 2:0 ab. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung hochverdient. Doch analog zum ersten Drittel, als der ECP sein einziges Powerplay verwerten konnte, erzielten die Westfalenelche den 2:1 Anschlusstreffer in einer der seltenen Überzahlmöglichkeiten im zweiten Drittel. Der ECP lief einen Konter in Unterzahl, Lubor Dibelka legte vom linken Flügel in die Mitte zu Martin Pfohmann, derjedoch freistehend über den Puck haute. Vitali Stähle schnappte sich die Scheibe und lief mit einem Mitspieler ein 2-1 Break ins Peitinger Drittel. Er spielte die Scheibe aber nicht in die Mitte ab, sondern überwand mit einem satten Schuss ins rechte Kreuzeck unseren Torhüter. Ein äußerst sehenswertes Tor, bei dem man Angst haben musste, dass das Netz gleich reißt. Das zweite Drittel war auch das Duell zwischen Dr. Andreas Pufal und Alexander Janzen. Bei einem Wechsel gerieten sie sich in die Haare, was in kleinem Gerangel und Wortgefecht endete und für das jeder Spieler 2 Minuten bekam. Doch auf der Strafbank ging es weiter. Alexander Janzen versuchte von seiner Strafbank aus Andi Pufal mit Trash-Talk zu nerven und zu provozieren. Dies klappte auch, denn kaum kamen beide Spieler von der Strafbank wieder aufs Eis, ging es auch schon weiter mit Gerangel und Beschimpfungen. Um dies für den Rest des weiteren Spiels zu verhindern, wurden beide mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe erstmal zum Abkühlen geschickt.

Das dritte Drittel war weiterhin hochklassig. In der 43. Minute erhöhte Milos Vavrusa (Dibelka, Kreuzer) mit einem Knaller von der blauen Linie auf 3:1. Der Puck schlug hoch im Kasten ein. Nur 44 Sekunden später sorgte wiederum Andreas Guggenmos mit seinem zweiten Tor an diesem Abend für das 4:1. Er wurde von Florian Simon auf die Reise geschickt und lief allein auf den Dortmunder Schlussmann zu, den er mit einem gezielten Schuss an die Unterkante der Latte, von der der Puck ins Tor ging, überwand. Wenig später trafen die rot-weißen zum dritten Mal im Spiel nur das Aluminium. In der Folge durften beide Mannschaften weiterhin schön Über- und Unterzahl trainieren, denn der schlechte Schiedsrichter verhängte auf beiden Seiten in einer fairen Partie insgesamt 66 Strafminuten. Ganz zu schweigen von den Bullys, bei denen jedes zweite wieder zurückgepfiffen wurde. Ryan Martens stellte in der 57. Minute den 4:2 Endstand her.

Nach dem Spiel auf der Pressekonferenz sprach der Dortmunder Trainer, Frank Gentges, von einem zerfahrenen Spiel. "Zu einem guten Spiel würden 3 Parteien gehören, doch heute waren nur 2 gut." Gemeint waren die Schiedsrichter, die diesem eigentlich fairen und schnellen Spiel ihren Stempel aufdrückten und sich in der Vordergrund stellten. Leos Sulak gratulierte seiner Mannschaft und sprach von einem "Top-Wochende, das meine Mannschaft abgeliefert hat." Insgesamt kann man mit dem Wochenende wirklich sehr zufrieden sein. Es waren gute Spiele, die der ECP mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung für sich entscheiden konnte. Beide Spiele waren ein Vorgeschmack auf die Play-Offs.

 

Euer Stefan

 
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