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Das Schiff hat einen neuen Kapitän!

Die Jahreshauptversammlung letzten Freitag brachte Änderungen durch die Neuwahlen.

Mit Sascha Langer hat das Schiff der Peiting Pirates einen neuen Kapitän! Mit Ihm stehen weiter auf der Brücke: Jana Mooslechner (2. Vorstand), Verwalter der Schatztruhe Stefan Osterrieder, unsere Bücher werden zukünftig von Bianca Sieber geschrieben, als Beisitzer sind Stefan Storf, Dominik Ertl und Markus Niederreiter an Bord. Die Wächter unserer Schatztruhe sind Martin Barth und Markus Schweiger, sie werden ihres Amtes als Kassenprüfer walten.

Die neue Saison kann kommen, wir sind bereit!! -  Ihr auch??

Viel neues aber das Ziel bleibt gleich: Gemeinsam hinter unserer Mannschaft stehen! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit euch, demnächst im Stadion!

 

JHV EC Peiting

„Es ist schwierig“ haben wir an diesem Abend öfters gehört, ob dies die inzwischen bedrohlichen Zuschauerzahlen (im Durchschnitt 733) sind oder das Sommertheater – was doch irgendwie in Verbindung steht.

Auf das Sommertheater, dass dieses Jahr sämtliche Rahmen sprengt ging Vorstand Gerhard Weyrich ein, er steht voll hinter der Haltung des DEB, jeder muss sich an Spielregeln halten und das gilt auch für Zweitligisten. Peter Gast äußerte sich dagegen etwas deutlicher, die Clubs wollen eine professionell geführte Liga, doch wären diese Clubs professionell geführt würde kein Verein mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl jenseits der 2000 Insolvenz anmelden.  Seiner Meinung nach stellt eine DEL II Recht und Sport in Frage, wenn nicht sportlich aufgestiegen wird sondern nur die Vereine aufsteigen dürfen die man gerne hätte und die gefallen. Die Zweitligisten, die lange die geschlossene Liga und den nicht Auf- und Abstieg verteufelt haben, finden nun Gefallen an dem Konzept, keiner steigt ab – keiner steigt auf, man hat damit also alles was man nie haben wollte. Kooperationsverträge wurden gekündigt, jedoch die Schiedsrichter möchte man doch gerne vom DEB haben, auch wenn Abgaben noch ausständig sind. Wenn nicht mehr der Sport sondern die Justiz entscheidet wir unser schöner Sport und die viele Arbeit, vorallem die ehrenamtliche in den kleinen Vereinen mit Füßen getreten.  Den Hut zieht Gast vor dem ESV Kaufbeuren sowie dem SC Riessersee die den Mut hatten nicht mit der Masse zu laufen sondern klar einen Weg zu gehen, auch wenn das scheinbar bedeutet in der Oberliga Süd zu spielen wenn es keine 2. Bundesliga gibt.

Gast weiter, der DEB bietet den Zweitligisten alles was sie wollten, obs der Vizepräsident ist denn die Clubs stellen dürfen, der eigene Ligenleiter oder die Verwaltung, er wäre deutlich einfacher wenn alles in einem Hause abgestimmt werden kann.  Die ESBG hat unter der Selbstverwaltung nichts verändert oder Erneuerungen herbeigeführt, jedoch wird dafür jetzt der DEB verantwortlich gemacht. Die Hoffnung das die Gerichte zu Gunsten des DEB und dem Sport entscheiden teilen Vorstand Weyrich und Geschäftsführer Gast.  „Im Eishockey ist erst etwas sicher, wenn der Spielplan ausgedruckt ist!“.

Das war viel zum Sommertheater doch jetzt kommen wir zum ECP! Wieder liegt eine erfolgreiche Saison hinter uns, die Nachwuchsmannschaften haben alle die Saisonziele erreicht, die Jugend scheiterte nur knapp im Penaltyschießen am Aufstieg. Der EC Peiting hat einen sehr guten Unterbau und einen ausgezeichneten Ruf. Die erste Mannschaft lieferte eine souveräne Vorrunde ab, leider ereilte uns selbes Schicksal wie im Jahr zu vor, die PlayOffs waren nach Runde 1 Geschichte. Tobi Biersack spielte zum Schluss mit gebrochener Schulter die Saison zu Ende, er wurde inzwischen operiert. Jedoch hat er noch keinen Verein und weiß auch noch nicht bis wann er wieder fit sein wird. Robert Wittmann wurde ebenfalls operiert, allerdings an der Hüfte. Die Pirates wünschen beiden ein Gute und schnelle Genesung!

Doch es gibt trotzdem positiven Nachrichten, der EC Peiting schloss die Saison in den schwarzen Zahlen ab, auch wenn das + nur sehr gering war.

Am Rande erwähnt, wenn doch auch sehr wichtig für das leibliche Wohl im Stadion, Joe hat um ein Jahr verlängert und feiert nächstes Wochenende sein 10-jähriges im Stüberl! Eismeister und sämtliche Tätigkeiten rund um das Stadion gibt er jedoch an, dafür sind Heinz Kotmayr und Sepp Maier nun zuständig.

In der neuen Saison werden unsere Jungs im Jubiläumstrikot auflaufen – wir dürfen gespannt sein!  Auch auf der Homepage gibt es Veränderungen, es wir einen Online-Shop geben um Fanartikel zu erwerben und die Seite wird neu gestaltet.

Am 27. September, das sollten sich alle schonmal rot im Kalender anstreichen, startet die Punkterunde und dann zählt es wieder; Einer für alle – alle für einen!

Die Mannschaftsvorstellung ist dieses Jahr von zwei Eishockeyspielen begleitet, erst dürfen unsere Junioren die DNL-Mannschaft der Düsseldorfer EG zum face-off treffen und danach spielt der EC Peiting gegen das Team aus Chur (Schweiz) bevor es ans vorstellen unserer Jungs geht.

In diese neue Saison starten wir nur mit einem Ausländer im Team, Lubos Velebny, denn die Jungen wilden sollen ihre Chance bekommen sich zu beweisen und wenn es dann brennt kann noch immer an Weihnachten jemand nachverpflichtet werden. Als Goalie hinter Florian Hechenrieder wird Marc Henne stehen, da Jakob Goll per Förderlizenz zum Ligenkonkurrenten Tölz gewechselt ist. Peter Gast zitierte Andi Pufal mit dem Satz „Mit so einer scheiß-Saison kann ich nicht aufhören, wir spielen nächstes Jahr Finale!“, was auch seine erneute Verpflichtung begründet obwohl er eigentlich schon Servus gesagt hat.

Der letzte Neuzugang kommt aus Rosenheim, Michael Baindl wird das Peitinger Trikot tragen.

Kurz Zusammengefasst sagt Gast, das der EC Peiting auch diese Saison wieder eine bedeutende Rolle in der Oberliga spielen wird. Gast scherzte, er hat der Ligenleitung vorgeschlagen die internen Playoffs abzuschaffen – aus Spaß kann Ernst werden, wenn 14 Teams in der Oberliga-Süd spielen gibt es evtl. keine internen PlayOffs mehr, weil bei der Menge an Spiele der Zeitplan sonst nicht eigehalten werden kann.

Neuer Kooperationspartner wird der ERC Ingolstadt, der die Förderlizenzspieler finanziell komplett übernimmt.

Von Adi Kapfer noch ein paar Zahlen am Rande, die Mannschaft 2012/13 wurde mit 204.000 € finanziert, die Ausrüstung schlug dabei mit 52.000 € zu Buche, Schiedsrichterkosten beliefen sich auf rund 21.300 €, Buskosten auf 18.550 €.

Die Berufsgenossenschaftsbeiträge verdoppelten sich seit 2006, doch dank DEB und Politik konnte ein noch schneller wesentlich höher steigender Beitrag  gebremst und erträglich gemacht werden, auch wenn die Beträge jährlich steigen.

Auch stiegen die Verbandsabgaben von 2% auf 5% was dem Verein doch auch zu schaffen macht.

Ein Dank ging auch an die Altpapiersammler, denn bei jeder Sammlung kommen ca. 4.000 € in die Vereinskasse.

Adi Kapfer vertrat in seinen 18 Jahren als Schatzmeister den Grundsatz, was vereinbart ist wird bezahlt. Dies hat er stets auch umgesetzt was maßgeblich zum guten Namen des EC Peiting beitrug und worauf man stolz sein kann! Viele Spieler schätzen den guten Umgang in dem kleinen Verein an der Peitnach der eine erstklassige Adresse in Eishockey-Deutschland ist. Auf den Fahnen die über der Peitnach wehen hat sich der EC Peiting geschrieben, mit vielen jungen Talenten aus der Region zu spielen, die Erste Mannschaft speist sich aus einem sehr guten Nachwuchs und bietet jungen Talenten sehr gute Perspektiven!

Bürgermeister Michael Asam lobte noch die vielen ehemalig Aktiven Spieler die dem Verein auch nach ihrer Karriere erhalten geblieben sind, ob als Trainer oder in anderen wichtigen Funktionen. Damit geben diese Spieler das zurück was sie selbst in ihrer aktiven Laufbahn vom EC Peiting bekommen haben.

Einstimmig wurde gewählt, als 1. Vorstand Gerhard Weyrich, 2. Vorstand Adi Kapfer, Schriftführer Stefan Stets und ein Neuling findet sich in den Reihen, Werner Wiedemann-Mozart wird Schatzmeister und tritt in die Fußstapfen von Adi Kapfer.

Kurz vorgestellt, Werner Wiedemann-Mozart kommt eigentlich von einem benachbarten Bayernligisten, jedoch hat er die Herausforderung gerne angenommen die Finanzen des sehr gut geführten EC Peiting weiterhin im Sinne unseres Vereines zu verwalten. Mit eigenen Worten hat er dies ganz knapp geschildert „In Peiting zählt nicht die Herkunft, sondern die Leistung!“.


Genug der langen Zeilen, ein herzliches Willkommen an alle Neuen, auf ein Wiedersehen mit den altbekannten und in diesem Sinne auf eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison 2013/14!

 

Aus aktuellem Anlass

Auch wir können uns den wirklich guten und sachlichen Zeilen zum Sommertheater der Blue Supporters Garmisch und der Jokeria Kaufbeuren nur anschließen!


Einer für alle?!
Der Grund, der uns zum Verfassen dieser Zeilen bewogen hat, beruht auf der Frage, die fast alle deutschen Eishockeyfans landauf, landab bewegt: Ist die DEL II wirklich die Lösung aller Probleme und die Zukunft unseres (Profi-)Eishockeysports?!
Eine Frage, die sich nicht so leicht beantworten lässt. Fakt ist, so wie es ist, kann es nicht bleiben!
Die aktuelle Situation ist schlicht untragbar: kein geregelter Auf- und Abstieg, Machtkämpfe unter den Verbänden, finanzielle Probleme quer durch alle Ligen... Problematiken die unseren geliebten Sport hierzulande im Laufe der Jahre mehr und mehr zur absoluten Lachnummer verkommen ließen bzw. lassen. Zustände, die nach Außen hin längst nicht mehr zu verkaufen sind. Sportarten wie Basketball und Handball (dort gibt es übrigens einen durchgängig geregelten Auf- und Abstieg) sind auf der Überholspur und in Eishockey-Deutschland haben Funktionäre nichts besseres zu tun, als ihre Machtkämpfe und Streitigkeiten vor Gericht und damit auf dem Rücken der Fans, der Spieler und des gesamten Sports auszutragen.
Den Niedergang massiv beschleunigt hat die Abschottung der DEL gegenüber den anderen Ligen. Das Nichtzustandekommens eines Kooperationsvertrages zwischen ESBG und DEL war wie ein Schlag ins Gesicht des sowieso schon bedenklich wankenden deutschen Eishockeykonstrukts. Doch stellte die daraus resultierende sportliche Perspektivlosigkeit nicht nur ambitionierte Zweitligisten vor Probleme, nein, auch die DEL hätte sich bei einer geregelten Verzahnung wohl einigen hausgemachten Ärger erspart. Man denke an Vereine wie den EV Duisburg, der nach vier Jahren am Tabellenende die Notbremse in Form einer Insolvenz ziehen musste , die Kassel Huskies, welche vor drei Jahren als Tabellenletzter (erfolglos, aber absolut medienwirksam) gegen den Lizenzentzug klagten oder aktuell die Düsseldorfer EG, die nun den zweiten Sommer in Folge um ihre Existenz kämpft. Ein geregelter Auf- und Abstieg hätte diese Vorgänge sicherlich „sozialverträglicher“ für den Sport und die betroffenen Vereine gestaltet. So hätte beispielsweise eine spannende Playdown-Serie viele Fans zurück ins Stadion locken und die klamme Kasse der DEG wieder etwas füllen können. Selbst ein sportlicher Abstieg hätte eine Chance für den Verein bergen können. Schließlich haben den Düsseldorfern zwei Ehrenrunden in der Zweiten Liga zwischen 1998 und 2000 schon einmal mehr geholfen als geschadet. Ein großer und namhafter Klub wie die DEG wäre wohl ohnehin früher oder später wieder in der höchsten Spielklasse zu finden. Doch so fristete der Traditionsverein vom Rhein (genau wie alle anderen Klubs, die in den letzten Jahren frühzeitig die Hoffnung auf die DEL-Playoffs begraben mussten) sein Dasein am Tabellenende und warteten auf das Saisonende, Einbruch der Zuschauerzahlen natürlich inbegriffen.
Gedanken, die uns wieder zur gegenwärtigen Lage zurückführen. Wir schreiben den Juli 2013 und das deutsche Eishockey, allen voran die Mitglieder der ehemaligen ESBG-geführten 2. Bundesliga stehen vor der endgültigen Zerreißprobe. Zum Einen der DEB, der – soweit erfolglos, jedoch mit aller Gewalt – versucht, den Spielbetrieb wieder zurück unter sein Dach zu ziehen, zum Anderen die zehn Klubs, die die Liga in Zukunft gerne unter einer DEL II GmbH abwickeln möchten, sowie die DEL, welche die mangelnden Führungsqualitäten und den Autoritätsverlust des DEB auszunutzen versucht, um das professionelle Eishockey in Deutschland fortan endgültig diktieren zu können.
Grundsätzlich mag der Gedanke, die Profiligen nach Fußballervorbild unter einem gemeinsamen Dach zu organisieren ja keineswegs falsch sein. Nur sollte man sich hier lieber vor dem Schnellschuss hüten, eine DEL II sei, so wie sie derzeit von vielen Seiten herbeigewünscht wird, der Weisheit letzter Schluss! Viele Eishockeyinteressierte und Funktionäre verbinden mit einer ,,Flucht'' unter das Dach der DEL die Hoffnung auf eine baldige Wiedereinführung der Verzahnung mit der höchsten Spielklasse. Abgesehen davon, dass es diesbezüglich seitens der DEL bis dato bestenfalls ein sehr vages Entgegenkommen zu vernehmen ist, stellt sich die Frage, ob sich die Auf-/Abstiegsdebatte nicht einfach nur um eine Stufe nach unten verschiebt. Denn auch wenn der DEB seine Interessen momentan mit eiserner Faust durchboxen will, dass er sich zur Aufgabe gemacht hat einen womöglich schwer reparablen Bruch zwischen Profi- und Nichtprofi- bzw. Amateureishockey zu verhindern, ist durchaus legitim und nachvollziehbar!
Generell, die komplette Schuld für alles, was in diesem Land in unserem Sport schiefläuft, dem DEB in die Schuhe zu schieben ist falsch. Es gehören doch letztlich immer mindestens zwei Seiten dazu . Etwa die Leistungen unseres Nationalteams eins zu eins mit dem Handeln des Verbandes gleich zu stellen, ist kleinkariert und einfach lächerlich. Unsere Nationalmannschaft kann halt mal nur so stark sein wie der Nachwuchs der Hannover Scorpions... So ist der inzwischen ehemalige Erstligist, seines Zeichen immerhin Deutscher Meister 2010,  im Nachwuchsbereich praktisch überhaupt nicht vertreten! Und hier kommt wieder die DEL ins Spiel, die eine solche Vernachlässigung des eigenen Nachwuchses in vielen Vereinen über Jahre geduldet hat und keine Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen hat. Dies nur mal am Rande erwähnt, da sich die DEL II das Stichwort ,,Nachwuchsförderung'' ja breit auf die Fahnen geschrieben hat.
In diesem Zuge möchten wir kurz auf die im Internet gehäuft auftretenden diffamierenden Kommentare und Äußerungen in Richtung ,,Kotzbeuren'' und ,,Kriechersee'' eingehen: an gewissen Standorten wäre es vielleicht ratsam die Finger diesbezüglich ein bisschen stiller zu halten. Sowohl der ESVK als auch der SCR haben dem deutschen Eishockey unbestritten viel gegeben und haben genauso ihr Recht ihre Meinung zu vertreten wie jeder andere Klub. Gerade die momentan in Kaufbeuren geleistete Nachwuchsarbeit ist hier hervorzuheben. So wechseln eigentlich jedes Jahr eine Handvoll Spieler, die beim ESVK ausgebildet wurden, in die DEL. Und wie viele Nationalspieler hat die Talentschmiede des REV Bremerhaven bisher so hervorgebracht?
Wie Ralf Hantschke, Geschäftsführer der Lausitzer Füchse treffend gesagt hat: ,,Jeder Geschäftsführer wird seine Gründe für seine Meinung haben.'' Und so gibt es für Kaufbeuren und Riessersee eben auch Gründe, warum man Bedenken hegt, sich voreilig unter das Dach der DEL zu knechten. Unbestritten sind einige Aspekte aus dem DEL II-Konzept absolut sinnvoll und notwendig, wie der Abbau von Kontingentspielern oder die Erhöhung der Zahl der U23-Spieler auf dem Spielberichtsbogen. Wirklich Sinn macht das Ganze aber nur, wenn das alles - Schritt für Schritt - synchron zur DEL geschieht. Schließlich muss man kein Experte sein, um das Ergebnis zu erahnen, wenn in einer möglichen Relegation ein DEL-Team mit acht oder neun Importspielern auf eine mit drei Ausländern verstärkte U23-Truppe trifft. Zwar spricht man seitens der DEL immerhin schon davon, dass eine ,,Annäherung'' der beiden Ligen gewünscht ist, die Halbwertszeit solcher Funktionärsaussagen darf jedoch, wie die Vergangenheit lehrt, zumindest stark hinterfragt werden.
Interessant zu sehen ist übrigens, dass ausgerechnet diejenigen Leute, die vor zwei Jahren noch voller Verachtung für die DEL fleißig den Leitsatz ,,Pro ESBG – wir sind die wahre 1. Liga‘‘ propagiert haben, sich heute munter hinter einem Stück Tapete ablichten lassen und plötzlich sehr überzeugt von einer Zukunft der 2. Liga unter dem Dach der einst verhassten DEL sind. Verfolgt man die Diskussionen in den einschlägigen Internetforen, vertreten nicht wenige User plötzlich eine sehr DEL-nahe Auffassung, obwohl diese noch vor nicht allzu langer Zeit das erklärte Feindbild bei den ESBG-Klubs darstellte.
Aber wie bereits oben erwähnt, es gehören immer zwei Parteien dazu. Auch beim deutschen Eishockey-Bund mit seinen verstaubten Strukturen, der sich zum Teil sogar von diversen Landesfürsten aus den Regionalverbänden auf der Nase herumtanzen lässt, muss sich zwingend etwas ändern! Eine ernsthafte Alternative, die unseren Sport vor dem weiteren Niedergang bewahren könnte, stellt der DEB derzeit nicht dar. Präsident Uwe Harnos hat das Heft des Handelns längst aus der Hand gegeben und ist ganz offensichtlich nicht mehr Herr der Lage. Er sollte zeitnah abgelöst und durch jemanden ersetzt werden der bessere Führungsqualitäten, mehr Ahnung von der Materie Eishockey und mehr Kommunikationswillen mitbringt. Eine Rückkehr des DEB an den Verhandlungstisch ist zwingend notwendig, als Dachverband sollte er nach wie vor Interesse an einer außergerichtlichen Lösung des Konflikts haben.  Genauso wenig helfen hier jedoch solche krachenden Aussagen wie die von Herrn Aicher, Vorstand der Starbulls Rosenheim, dass man die DEL II zur Not als wilde Liga durchführen wolle. Dass eine Umsetzung dieser Pläne ein weiterer großer Schritt Richtung Abgrund wäre muss hier wohl nicht weiter erläutert werden. Ganz gleich, wie die Zukunft des deutschen Profieishockeys im Detail aussehen wird, auf lange Zeit braucht unser Sport einen starken Verband, der die Wünsche der kleinen Vereine genauso hört, wie die der großen. Ein Verband, welcher nicht an das finanzielle Wohl Einzelner denkt, sondern sich für die Zukunft des Sportes stark macht. Diesen Verband gibt es aktuell nicht. Lasst uns nicht zwischen Pest oder Cholera entscheiden, sucht lieber das aktive Gespräch mit euren Vereinen und unterstreicht eure Wünsche nach mehr „Fanorientierung“.  Der Nachwuchs und die Ausbildung junger Spieler muss stärker honoriert werden und das wichtigste:
Lasst uns endlich wieder mit Freude den Sport genießen und uns die Stadien mit Emotionen füllen!
Es muss etwas geschehen, das ist klar… bildet euch auf neutraler Basis eure Meinung im Sinne des Sports.  Man sollte dabei bedenken, dass die einschlägigen Medien wünschenswerte Aspekte wie Neutralität und Unvoreingenommenheit hier kaum beachten.  Klammert euch also nicht an den ersten Strohhalm, der sich bietet! Es gibt mehr zu verlieren als einen Verband. Es geht um die Zukunft unseres Sportes. Lasst die Vernunft entscheiden, nicht die Gerichte!

Fans gegen den modernen Sport
Blue Supporters Garmisch                                         Jokeria Kaufbeuren
Eingestellt von Blue Supporters Garmisch um Donnerstag, Juli 11, 2013

Quelle http://blue-supporters-garmisch.blogspot.de/2013/07/aus-aktuellen-anlassen.html


 

Deggendorf - Zukunft des Stadions ungewiss

Das Deggendorfer Eisstadion wird im kommenden Herbst aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet. Das hat Oberbürgermeister Christian Moser den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen sowie den betroffenen Vereinen mitgeteilt. "Die Sicherheit ist wichtiger als alles andere", sagte Moser auf Anfrage der PNP.

Dass das Stadiondach saniert werden muss, war seit einigen Jahren klar. Bei einer Untersuchung durch ein Ingenieurbüro wurde vergangene Woche allerdings festgestellt, dass sich der Zustand der Holzkonstruktion seit vergangenem Herbst rapide verschlechtert hat. Es sei ein "massiver Fortschritt der Schimmel- und Fäulnisbildung" im Inneren der Leimbinder festgestellt worden, schreibt Moser in einer Information an alle Stadtratsmitglieder.

Dem Stadtrat schlägt der OB vor, er solle in der Sitzung am 15. Juli den Abbruch des Dachs noch in diesem Jahr beschließen. In der Sitzung sollen auch ein Sanierungskonzept und eine Kostenschätzung vorgestellt werden. Eine Entscheidung über die Zukunft des Eisstadions könnte dann im September fallen.


Quelle http://www.pnp.de/mobile/?cid=855810


Das Eishockeyfans zusammenhalten sieht man immer wieder, wir möchten unsere langjährigen Gegner natürlich auch soweit es uns möglich ist unterstützen! Damit nächste Saison mit oder ohne Dach wieder um Punkte gekämpft werden kann. Hier die Facebookseite zur Rettung des Stadions: https://www.facebook.com/EissporthalleRetten

Wir würden auf jeden Fall auch unter freiem Himmel unsere Spiele in Deggendorf besuchen!

http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/857482_Marode-Eishalle-Deggendorfer-SC-will-unter-freiem-Himmel-spielen.html

 

Jahreshauptversammlung des EC Peiting


Am Freitag, den 12. Juli 2013 findet die aktuelle Jahreshauptversammlung des EC Peiting statt ("Joe's Eisstüberl, 19:30 Uhr). Traditionell werden Vereinsvertreter Rück- und Ausblicke über die Geschicke des ECP geben, zudem gibt es Veränderungen in der Vorstandschaft!

Alle Mitglieder, Fans, Freunde und Gönner des EC Peiting sind herzlich dazu eingeladen!

EC Peiting

 
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