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Mit kompakter Mannschaftsleistung zum Sieg

Mit ungeheurem Selbstvertrauen kam unsere Mannschaft heute aufs Eis.

Von der ersten Minute an waren sie hellwach und zeigten gleich wer der Herr im Haus ist. Man könnte auch sagen Regensburg verschlief das erste Drittel - nein dem war nicht so - Peiting war heute einfach besser.

Schon nach 04:29 Minute klingelte es das erste Mal im Kasten von Regensburg, Martin Guth (Dominic Krabbat, Thomas Zeck) war der Schütze. Aber erst in der 16. Spielminute erhöhte Cody Carlson (Thomas Fischer, Anton Saal) in Überzahl auf 2:0 mit einem schönen Schuß von der blauen Linie.


Kommt jetzt das berühmt berüchtigte 2. Drittel vor dem, vor allem die Peitinger Fans schon Alpträume haben? Nein unser Team überraschte uns – und vor allem auch Regensburg - schon nach 18 Sekunden und Florian Stauder (Michael Baindl, Tim Rohrbach)erhöhte auf 3:0.

Allerdings kam dann auch Regensburg langsam in Fahrt und das Spiel ging munter hin und her. Zur Hälfte des 2. Drittels gelang den Gästen dann der Durchbruch mit Ihrem ersten Tor durch Louke Oakley (David Stieler, Vitali Stähle).


Weitere 2. Minuten später, dann der erneute Gegenschlag von Peiting. Dominic Krabbat stellte unterstützt durch Tim Rohrbach alten Torabstand wieder her. In der 15. Spielminute des zweiten Drittels erhöhte Michi Baindl (Zbynek Hrdel, Cody Carlson) auf 5:1.Genau 2 Minuten später schlug der EVR mit David Stieler (Louke Oakley, Vitali Stähle) zurück auf 5:2. Etwas zurück getrieben durch dieses für Regensburg sehr wichtige Tor, motiviert durch diesen Erfolg, nutzten Sie diesen und ersetzten Sie Ihren Goalie Martin Cinibulk durch einen 6. Feldspieler. Gestärkt durch einen weiteren Mann nutze der EVR erneut seine Chance und Daniel Stiefenhofer unterstützt durch Vitali Stähle das 5:3.


Im 3. Drittel ist es ein Spiel in diesem beide Parteien sich auf Augenhöhe befinden. Peiting mit leichtem Vorteil gegenüber ihrem Gast. Cody Carlson (Mathias Jeske, Florian Stauder) beendet die Torjagt mit einem 6:3 in der 42. Spielminute.


Heute muss und darf man ganz klar sagen, was letzte Woche fehlte war heute wieder da. Der Peitinger Geist wie man es kennt - Herz, Leidenschaft und die Bereitschaft den Kampf aufzunehmen und mit einem hochverdienten Sieg verabschiedete sich die Mannschaft von ihren Fans.

Geschossene Tore:
Drittel 1
EC Peiting - Martin Guth (Dominic Krabbat, Thomas Zeck) 4:29
EC Peiting - Cody Carlson (Überzahl-Tor) (Thomas Fischer, Anton Saal) 15:12
Drittel 2
EC Peiting - Florian Stauder (Michael Baindl, Tim Rohrbach) 0:18
EV Regensburg - Louke Oakley (Überzahl-Tor) (David Stieler, Vitali Stähle) 9:59
EC Peiting - Dominic Krabbat (Unterzahl-Tor) (Tim Rohrbach) 11:29
EC Peiting - Michael Baindl (Überzahl-Tor) (Zbynek Hrdel, Cody Carlson) 14:04
EV Regensburg - David Stieler (Louke Oakley, Vitali Stähle) 16:04
EV Regensburg - Daniel Stiefenhofer (sechster Feldspieler) (Vitali Stähle) 17:53
Drittel 3
EC Peiting - Cody Carlson (Überzahl-Tor) (Mathias Jeske, Florian Stauder) 2:49

Strafen:
Drittel 1
EC Peiting - Tim Rohrbach - (Unkorrekter Körperangriff), 2 MIN, 7:31
EC Peiting - Anton Saal - (Beinstellen), 2 MIN, 9:50
EV Regensburg - Michael Welter - (Check gegen die Bande), 2 MIN, 13:36
Drittel 2
EC Peiting - Dominic Krabbat - (Haken), 2 MIN, 3:53
EC Peiting - Martin Guth - (Beinstellen), 2 MIN, 8:34
EV Regensburg - Daniel Stiefenhofer - (Stockschlag), 2 MIN, 8:40
EC Peiting - Cody Carlson - (Stockschlag), 2 MIN, 9:38
EV Regensburg - Svatopluk Merka - (Stockschlag), 2 MIN, 13:53
EC Peiting - Thomas Zeck - (Check gegen die Bande), 2 MIN, 18:36
EC Peiting - Thomas Zeck - (Unnötige Härte), 2 MIN, 18:36
EV Regensburg - Stefan Huber - (Unnötige Härte), 2 MIN, 18:36
Drittel 3
EV Regensburg - Simon Schütz - (Beinstellen), 2 MIN, 1:27
EC Peiting - Zbynek Hrdel - (Stock-Check), 2 MIN, 4:37
EV Regensburg - Vitali Stähle - (Behinderung), 2 MIN, 5:13

 

Ohne Herz und Leidenschaft

Schon nach 43 Sekunden klingelte es das erste Mal für unseren ECP als Florian Stauder mit Hilfe von Cody Carlson und Zbynek Hrdel das erste Tor schoß.

Die große Euphorie war auch dann gleich wieder vorbei, denn unsere Mannschaft schaltete gleich darauf einen oder zwei Gänge runter. Ein Spiel gegen den Tabellenletzten sollte ja ein leichtes sein. Ein großer Fehler wie sich kurz vor Drittelende herausstellen sollte. Jirik und Firsanov von Weiden erzielten innerhalb von 39 Sekunden 2 Tore.

Im 2. Drittel wurde es leider nicht besser. Als  Zbynek Hrdel gerade 2 Minuten wegen Haken absaß nutzen unsere Gegner die Gunst der Stunde und erhöhten auf 3:1.  Torschütze der Weidner Blueliner Willaschek, solch einen man bei uns leider vergeblich sucht.

Großer Held und bester ECP-Spieler des Abends war mal wieder unser Torhüter Florian Hechenrieder – ohne ihn sähe das Ergebnis ganz anders aus.  Am Ende des 2. Drittel noch eine riesen Chance für Manfred Eichberger die aber leider daneben ging.

Es wurden die letzten 39 Sekunden des Drittel angezeigt als Weiden zum 4:1 erhöhen konnte. Dies war wieder mal ein gravierender Fehler unserer Verteidiger.

„Was ist heute nur los“? Fragten sich die - am Familientag erschienen – 630 Zuschauer.

Lag es an der Silvesternacht? Auf jeden Fall nicht an der Menge der Spieler. Denn auch unser Gast hatte nur einen Mann mehr dabei.  Selbst auf die in der letzten Zeit öfters angezweifelte Leistung des Offiziellen war beidseitig gleich neutral.  Wissen wird es nur die Mannschaft.

Abgerundet wurde dieser Abend, der auch gleich der Familientag des EC Peiting war mit Puckwerfen, einer Showeinlage der Eiskunstläuferin Romy Schallert sowie Freibier für die vielen Väter und Fans.

Nicht desto trotz ein trauriger Abend für die Fans des EC Peiting.

Tore:
EC Peiting - Florian Stauder (Cody Carlson, Zbynek Hrdel) 0:43
Blue Devils Weiden - Ales Jirik (Veit Holzmann, Ludwig Synowiec) 18:21
Blue Devils Weiden - Konstantin Firsanov (Philipp Gejerhos, Dominik Schopper) 19:00

Drittel 2
Blue Devils Weiden - Daniel Willaschek (Überzahl-Tor) (Marcel Waldowsky, Veit Holzmann) 8:47
Blue Devils Weiden - Jiri Kuchler (Marcel Waldowsky, Oleg Seibel) 19:21

Drittel 3
Blue Devils Weiden - Veit Holzmann (Ales Jirik, Philipp Siller) 1:08
EC Peiting - Anton Radu (Cody Carlson, Louis Latta) 2:22
Blue Devils Weiden - Ales Jirik (Veit Holzmann, Daniel Willaschek) 3:39
EC Peiting - Anton Saal (Überzahl-Tor) (Manfred Eichberger, Zbynek Hrdel) 16:48

Strafen
Drittel 1
Blue Devils Weiden - Jiri Kuchler - (Unkorrekter Körperangriff), 2 MIN, 2:29

Drittel 2
EC Peiting - Zbynek Hrdel - (Haken), 2 MIN, 7:14

Drittel 3
EC Peiting - Florian Stauder - (Beinstellen), 2 MIN, 5:02
Blue Devils Weiden - Ales Jirik - (Haken), 2 MIN, 15:43

 

Der 7. Sieg in Folge

Im 1. Drittel sahen die ca.40 mitgereisten Fan´s von Erding sehr wenig von ihrer Mannschaft. Denn die wenigen Chancen, die diese hatte, machte unser Torwart zu nichte.
Anderst unser ECP – dieser war von Anfang an hell wach, trat als Team auf und bestimmte das Spiel.

Trotzdem dauerte es bis zur 7. Spielminute bis der erste Treffer gelang. Manni Eichberger traf zum 1:0 und keine 5 Minuten später erhöhte Florian Stauder zum 2:0.

Treffer Nummer 3 erfolgte keine Minute später durch unseren Torschützen mit den „roten“ Handschuhen Michi Baindl.

Dann kam das berühmt berüchtigte 2. Drittel. Es waren gerade mal 1:36 Minuten waren gespielt da klingelte es das erste Mal. Nur leider nicht für den ECP sondern für Erding.

Ja und dann war es schon wieder vorbei von den Gladiators, selbst eine doppelte Überzahl brachte nichts ein. In der 34. Spielminute stellte Manni Eichberger - der heute wieder einmal seine Klasse zeigte - den alten Spielabstand wieder her. Leider verkürzte Erding 4 Minuten vor Drittelende noch auf 4:2.

Bis Mitte des 3. Drittel war es dann kein besonders Schmankerl mehr, was die Cracks auf das Eis brachten. Es kam kein Druck von Erding, aber, leider auch nichts Weltbewegendes von Peitinger Seite aus.

Wie fast schon nicht mehr anders vorherzusehen, verkürzten die Gäste noch auf 4:3 und brachten noch mal Adrenalin und Spannung in das Spiel.
„Nicht schon wieder in die Verlängerung“ dachten sich wahrscheinlich die mit 478 sehr wenigen Zuschauer im Stadion. Spannend blieb es bis 34 Sekunden vor Schluss, als Florian Stauder mit seinem 2. Treffer die Fans erlöste. Der 7. Sieg war für uns somit endlich in trockene Tücher.

 

Spannender Eishockeyabend und ein sehr entspannter Abend im Overtime

Schon nach 2:29 Minuten wusste man verganenen Freitag, dass das Spiel kein Selbstläufer wird, denn da schlug die Scheibe zum ersten Mal hinter unseren Torwart ein. Torschütze für Sonthofen war Ron Newhook. Einer der vielen alten Legionären von Sonthofen.
Das Spiel lebte nur von der Spannung denn es war leider kein Schmankerl was unsere Mannschaft bis zur 32. Spielminute ablieferte. Denn ab da begann der Abend für unseren ECP als Michi Baindl in diesem Spiel erstmalig die Scheibe im gegnerischen Tor unterbrachte. Wer meinte jetzt ist der Knoten geplatzt der täuschte sich gewaltig. Sonthofen erzielt kaum 6 Minuten später den 2. Treffer durch den Ex-Kaubeurer Marc Sill und gingen mit dieser Führung in die 2. Drittelpause.

Das 3. Drittel ging gerade mal ganze 20 Sekunden und schon erzielte Robin Slanina den dritten Treffer für Sonthofen. Doch dann kam wieder einmal die Stunde unseres Michi Baindl, in der 47. Spielminute als er auf 2:3 verkürzte.

In der 52. Spielminute zauberte erneut Michi Baindl und glich zum 3:3 aus..

Was dann geschah, man glaubt es kaum, da brach ein Feuerwerk auf das Tor der Sonthofner aus, was aber trotz großer Mühen seitens ECP Leider zu keinem Torerfolg brachte.

In der Verlängerung hatte die Peitinger Mannschaft mehrere sehr gute Chancen
aber sie brachten den Puck im gegnerischen Tor nicht mehr unter und so mußte die Entscheidung durch Penaltyschießen her.

Erst der 3.Penalty brachte die Entscheidung - wie sollte es auch anders sein der Michi Baindl war´s zum 4. mal an diesem schönen Abend.

Nach dem Spiel und anschließender Presseerklärung wurden dann von der 1. Mannschaft für die uns Fans 50 Liter Freibier ausgeschenkt. Bis spät in die Nacht hinein wurde dann gemeinsam gefeiert.

 

Was ist los im Fanblock des EC Peiting?

 

Diese Frage haben wir in den letzten Wochen sehr oft gehört, vielen Leuten erklärt und uns rechtfertigen müssen.

Die Gründe welche die Zuschauerzahlen in den letzten Jahren, wie wir schon 2009 gewarnt haben, drastisch haben sinken lassen sind auch Grund warum der Fanblock immer kleiner wurde. Die Preiserhöhungen taten ihr übriges dazu denn gerade für Familien, Jugendliche und Azubis ist es finanziell nicht drin, jedes Wochenende beim Heimspiel Eintritt, Essen und Getränke zu bezahlen. Vorschläge wie man die Leute ins Stadion bringen kann kamen von uns zu Haufen, was von 2 DIN A4 Seiten an Vorschlägen und Sammlungen, welche andere Vereine bereits erfolgreich umgesetzt haben, übrig blieb war der Familyday. Für das was möglich ist leider etwas sehr wenig. Der Zuschauer möchte heutzutage unterhalten werden, möchte was geboten bekommen denn nur mit „Heute Eishockey“ lockt man niemanden mehr vom Sofa, vorallem nicht zu den aktuellen Preisen denn die Konkurrenz ist nicht weit weg, Kaufbeuren, Garmisch , Augsburg und München bieten höherklassiges Hockey das nicht viel teurer ist, in Peißenberg wird Bayernliga gespielt und auch die Nachbarn in Schongau schlafen nicht was Öffentlichkeitsarbeit und „auf den Fan zugehen“ angeht. Ist es sinnvoll von wenigen Leuten immer mehr zu nehmen anstatt von mehr Leuten ein bisschen weniger? Leider ruht sich der ECP da noch immer auf den Lorbeeren vergangener (erfolgreicher) Tage aus.

Als Fanclub haben wir den Verein immer und in allen möglichen Situationen unterstützt, sei es mit Altpapiersammlungen, ehrenamtliche Stunden am Neubau des Kabinentraktes, organisieren von Kinderdiscoläufen zu Gunsten des Nachwuchses (die Idee wurde ja nun "geklaut"), das Verändern der Trikotversteigerung auf die Onlineplattform und damit das Verdoppeln des Gewinns ebenfalls zu Gunsten des Nachwuchses (der Verein hatte hier im ersten Jahr keinerlei Arbeit diese wurde komplett von uns übernommen! Und im 2. Jahr nichtmehr gewollt…), das organisieren der Mannschaftsvorstellung 2012, über 5 Jahre waren wir im Sommer mehrere Tage auf dem Beton im Stadion um die Fläche zu weiseln damit danach das Eis gemacht werden kann, Nachtwache bei der Gewerbeschau, Mithilfe bei Weinfesten beim Auf-/Abbau, der Cocktailstand 2013 auf dem Bürgerfest und auch die schöne bunte Lichtanlage wurde in Eigenarbeit incl. Finanzierung von uns unter das Hallendach montiert sowie die Nebelmaschine für den Einlauf. So taten wir eigentlich deutlich mehr als es ein normaler Fanclub macht.

Wir haben diese Tätigkeiten immer gerne gemacht und waren jederzeit bereit auch mehr zu tun wenns erforderlich wurde oder personell eng wurde, denn es ist unser ECP, es ist eine Familie – Der Peitinger Geist!

Leider wurde das nicht respektiert, zwar haben wir im Gegenzug unseren Schrank im neuen Kabinentrakt im 1. Stock für die Fahnen aufstellen dürfen, auch ist uns der Verein bei den Eiszeiten entgegengekommen und wir hatten 3 Jahre unser Logo auf dem Eis das dieses Jahr ohne Absprache übermalt wurde. Doch wir wollten die Leute motivieren wieder mehr für die Stimmung zu tun, wir wollten die Halle wieder zum leben erwachen lassen da auch wir vom Zuschauerrückgang betroffen sind. Nachdem Herr Gast uns zu verstehen gab „Ihr müsst Stimmung machen“ müssen wir auch mal ganz deutlich sagen, wir bezahlen wie alle anderen Zuschauer woraus ergibt sich das müssen?? Es gab noch mehr ähnliche Kritik, anstatt selbst aktiv zu werden und was für die Stimmung zu tun waren die Leute eher damit beschäftigt das „Problem Fanclub“ zu diskutieren anstatt die Hände aus den Taschen zu nehmen, das Sekt oder Bierglas zur Seite zu stellen und mit zu klatschen oder anzufeuern.

Unsere Idee im Sommer war eine „Supporterkarte“ wie es in vielen anderen Vereinen ganz normal ist, 1-2 € Ermäßigung für die Leute die immer da sind und Stimmung machen. Somit hätten wir einen Anreiz gehabt Leute dazu zu motivieren mit uns den ECP zu unterstützen, wir hätten es den Schülern/Azubis/Familien leichter gemacht mal ein Spiel häufiger ins Stadion zu kommen. Zumal die am Eintritt gesparten 2 Euro sicherlich in das leibliche Wohl investiert werden würden. Doch da erhielten wir eine strikte Ablehnung.

Das Geld, welches wir durch Veranstaltungen, Trikotversteigerung und Cocktailbar eingenommen haben wollten wir offiziell auf dem Eis überreichen. Nachdem der Scheck dafür mehrmals „vergessen“ wurde und nach einigen Malen betteln doch mal ins Stadion geschafft wurde allerdings dann vergessen wurde der Zeitung und den Medien bescheid zu geben war nicht sehr wertschätzend. Wir hätten den Leuten gerne gezeigt, dass wir nicht nur im Fanblock stehen sondern viel Freizeit in den Verein stecken.

In den PlayOffs letzte Saison wurden Gerüchte verbreitet, wir würden keinen Bus machen weil „wir eh davon ausgehen das die verlieren“ – NEIN, wir standen trotz der Hetzerei in Zeitung, Internet und Radio hinter unserer Mannschaft denn das ist unser ECP! Wir haben im ersten Spiel in Tölz gesehen, dass die Jungs wollen, das Sie alles geben und kämpfen. In dieser Meinung wurden wir bestätigt, sonst hätte es das 7. Spiel nie gegeben. Wer kämpft kann auch mal ein 7. Spiel verlieren auch wenns schade war, das Hockey war schön zum anschaun und dafür möchten wir der letztjährigen Mannschaft nochmal danken, die nach einer durchwachsenen und turbulenten Saison es geschafft hat in den PlayOffs nochmal nachzulegen.

Ob wir zu 4. in Selb und Freiburg, zu 2. in Regensburg oder mit 15 Leuten in Grafing waren, es war uns egal denn wir waren dort um den ECP zu unterstützen. Auch wenn die Anzahl der Spieler die das wahrgenommen haben und nach dem shakehands noch gegrüßt hat meist an einer Hand abzuzählen waren. Ob wir montags mit kratzendem Hals und unausgeschlafen in der Arbeit sind, was uns Auswärtsfahrten kosten und das wir die Strecken mit unseren privaten Autos zurücklegen beachtet niemand, auch nicht den zeitlichen Aufwand.

Zum Dank dafür wurde uns diese Saison immer mehr das Gefühl gegeben nicht erwünscht und willkommen zu sein. Vorwürfe, wir wären nie Auswärts dabei und ähnliches kamen immer mehr durch. Erstaunlich, dass Leute die selbst nicht vor Ort waren wissen, dass wir nicht da waren obwohl wir in den Stadien definitiv dabei waren… Lieber wenige auf die man zählen kann als viele Erfolgsfans!

Auch der Umgangston gegenüber uns ist diese Saison schon eher damit zu vergleichen als wären wir ein Problem, somit haben wir beschlossen, wir haben auswärts Spaß und sind dort willkommen auch wenn wir nur ganz wenige sind und möchten zu Hause nicht weiter ein „Problem“ sein. Der Schrank für unsere Fahnen und Trommeln, welcher von uns bezahlt und in den 1. Stock geschleppt wurde, muss nun von geräumt werden da angeblich dieser Platz benötigt wird. Das nennt man dann wohl ein deutliches „Den Fanclub vor die Türe setzen“. So werden aus Fans normale Zuschauer, die sich dann eben nicht nur den einen Verein anschauen sondern auch mal im Umland Hockey genießen. Die Zuschauerzahlen geben uns recht, was wir seit Jahren sagen, es muss was getan werden damit die Halle nicht bald ganz leer ist. Doch leider braucht es dazu nicht nur die Ideen, diese müssen auch umgesetzt werden. Die Chance unsere Ideen umzusetzen bekamen wir leider nicht, obwohl andere Vereine diese Ideen in ähnlicher Weise wie oben schon genannt erfolgreich umgesetzt haben.

Das von unserer Seite gewollte Miteinander wird vom Verein immer mehr abgeriegelt, allerdings möchten wir hier noch drauf hinweisen – es geht nur mit Fans/Zuschauern! Ein Verein ohne Zuschauer hat ein Problem wie auch der Zuschauer ohne Verein eines hat. Wir hoffen die Verantwortlichen wachen noch rechtzeitig auf bevor es zu spät ist für den ECP, denn der Trend ist in den letzten Jahren sehr deutlich!

Rückblickend haben wir immer Gesprächsbereitschaft signalisiert aber wie Don Quichotte scheinbar gegen Windmühlen gekämpft und sinnlos Energie investiert um unseren Verein, unser Hobby und die Leidenschaft voran zu bringen. Wir haben für unseren Sport gekämpft doch wenn jetzt nichts passiert ist es zu spät zu reagieren... Der Peitinger Geist ging in den letzten beiden Jahren bedauerlicherweise verloren und sagt leise "servus"!

In diesem Sinne machen wir uns auf zu den nächsten Auswärtsspielen und freuen uns schon auf die Leute dort!

 
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