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Ergebnisse des Planungstreffens!

Noch läuft die alte Saison, aber man kann spüren, dass den Planern die Neue schon auf den Nägeln brennt. Gestern Abend trafen sich Vertreter der Oberliga (Peter Gast), der Bayernliga und des DEB (Oliver Seeliger) in München, um jetzt schon einen Fahrplan in die neue Spielzeit zu vereinbaren. Ich mag mich täuschen, aber so früh hatten wir diese Ehre noch nie.... Und vor allem so konkret!

"Es gibt jetzt fixe Verinbarungen zwischen OL und BYL, dass die OL neue Vereine von unten rauf bekommt! Das ist neu und sehr konkret!" berichtet Geschäftsführer Peter Gast. "Unter anderem Sonthofen, Schweinfurt und Weiden haben zugesichert, rauf zu wollen sobald sportlich qualifiziert. Da kommt noch Freiburg dazu und dann kommen wir so oder so auf eine 12er - Liga im Süden für nächste Saison, denn 2 + 1 Aufsteiger wird es sicher geben!" so Gast weiter.

Und das wiederum würde einen optimalen Spielplan bedeuten mit einer Doppelrunde (44 Spiele) plus PlayOffs. "Das Ganze würde laut vorgelegtem Rahmenspielplan dann Ende September beginnen und wohl keine Dienstagsspiele beinhalten. Gut für uns und alle anderen Vereine!" klingt Gast recht optimistisch. Jetzt sagt vielleicht der eine oder andere Fan: "Ja, das kennen wir schon.... Versprochen wurde uns schon so oft so Vieles - gehalten gar nichts!" aber dem steht Gast positiv gegenüber. Irgendwie scheint der Geist dieses Mal doch ein anderer zu sein, als die letzten Jahre, in denen die Oberliga zu einer unattraktiven Ausbildungsliga verkam, ohne Anbindung nach oben oder nach unten, ohne Zuschauer, mit nur noch 2 Ausländerlizenzen.

Wie es jetzt weitergeht bleibt abzuwarten, die Fans sind verständlicherweise misstrauisch. Aber vielleicht gewinnen Verband und Funktionäre ja ein Stück Vertrauen zurück - wichtig wäre es, lebenswichtig! Denn die OL steht am Scheideweg: gesund werden, oder verhungern! Dazwischen gibt es nichts mehr....

Euer Simon

 

Planungen laufen an!

Früher als gewohnt und hoffentlich auch wesentlich konkreter und ernsthafter als gewohnt laufen die Planungen für die kommende Spielzeit an. Damit kalkuliert unser EC Peiting zweigleisig: auf der einen Seite steht das Ziel "Meisterschaft und möglicher Aufstieg", auf der anderen Seite geht es um eine lebensfähige weil interessante und sportlich wertvolle Oberliga. Über die Zukunft der Eishockey – Oberliga wird nämlich schon heute Abend in München diskutiert. Im Rahmen einer Tagung befassen sich unter anderem Ligenleiter Oliver Seeliger, ECP – Geschäftsführer Peter Gast und weitere Vereinsvertreter aus Oberliga und Bayernliga mit der kommenden Spielzeit. Mindestens 12 Mannschaften sollen dann am Start sein, damit wird die Oberliga verglichen mit dieser Saison deutlich aufgestockt. Es soll auch um verbindliche Zusagen der Bayernligisten gehen und einen ersten Rahmenspielplan geben. "12 Teams 2012/13 ist unser Mindestziel!" sagt Peter Gast klar und deutlich.

Wollen wir es hoffen, denn ein hanebüchener Modus in einer 9er - "Liga" ist erwiesenermassen niemandem mehr zuzumuten! Die Sportlichkeit insgesamt muss sofort mehr Wert sein, als Egoismen und Profilierungsgehabe! Da sind sich Spieler und Fans einig - jetzt sind die Planer dran!

By the way: Unser Stürmer/Verteidiger Toni Saal wird heute 26 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch und viel Glück und Gesundheit für die Zukunft!

Euer Simon

 

Stolz aus dem Pokal verabschiedet!

Kompliment, Jungs! Nach einem zu verhaltenen ersten Drittel den Bietigheim Steelers doch noch Paroli geboten und erhobenen Hauptes die Pokalsaison beendet.

Unser EC Peiting verlor gegen Bietigheim zwar mit 1:5, ausser einem schwachen ersten Drittel gibt es aber kaum etwas auszusetzen. Die Steelers zeigten sich topmotiviert, was angesichts der Lage in der Liga aber auch kein Wunder war: vom Topclub der Bundesliga zum Tabellenletzten degradiert und nur noch im Pokal mit der Chance auf sportlichen Erfolg. Dementsprechend zeigten Brent Walton, PJ Fenton und Co was sie eigentlich können: Bietigheim mit schönen Toren und der schnellen 4:0 - Führung. Danach schalteten die Favoriten einen Gang zurück, unser ECP einen hoch und schon wurde es eine engere Angelegenheit. Die Steelers zwar weiterhin mit mehr Spielanteilen und den besseren Einzelspielern, Peiting jetzt aber mit mehr Mut und eigenen Chancen. Die besten davon hatten Michi Kreitl (Pfosten) und Anton Saal (vergebener Alleingang).

Kurz vor Ende gelang dann noch der Ehrentreffer, Michi Kreitl war für unsere Farben erfolgreich.

Insgesamt geht der Sieg des Bundesligisten vollkommen in Ordnung, Peiting aber mit deutlicher Steigerung in der Partie! Es ist einfach mehr Tempo und Genauigkeit im Spiel eine Liga höher, die Kombinationen laufen mit mehr Zug und deutlich automatisierter.  Unsere Mannschaft konnte nur lernen und tat das hoffentlich auch. Und trotzdem:  es war ein launiger Dienstagabend mit einer Kulisse, die die meisten Oberliga - Spiele nicht einmal am Wochenende bringen. Und wenn man sieht, dass 4 von 5 Toren der Gäste auf das Konto von Kontingentspielern gehen, ist ein 1:5 auch kein Grund geknickt zu sein!

Und jetzt lasst uns das Tempo von gestern ins Freitagsspiel mitnehmen!

Euer Simon 


EC Peiting - SC Bietigheim Steelers 1:5 (0:4, 0:0, 1:1)
Tore:
0:1 (4.) Fenton, 0:2 (9.) Fenton, 0:3 (10.) St. Jacques, 0:4 (13.) Fenton, 0:5 (42.) Herbst, 1:5 (58.) Kreitl
Strafminuten:
EC Peiting: 10, SC Bietigheim Steelers: 6
Zuschauer: 668.

 

Vielleicht beginnt Eishockeydeutschland umzudenken!

„Wenn sich für uns sportlich die Möglichkeit für einen Bundesliga-Aufstieg ergibt, auch in eine einteilige Liga, werden wir intensiv darüber nachdenken und daran arbeiten, diese Chance auch wirtschaftlich darzustellen und zu ergreifen. Dies könnte ein Weg sein, unseren Zuschauern wieder mehr Anreize zu bieten, ins Stadion zu kommen. Zudem bringen uns Gegner wie Kaufbeuren, Garmisch und Rosenheim sicher mehr Zuschauer als viele Oberliga-Gegner. Auch unsere Spieler, mit denen wir gesprochen haben, sehen einen Aufstieg als große Herausforderung, die sie gerne annehmen würden. Unser Ziel ist deshalb jetzt die Meisterschaft!“

So wird unser Geschäftsführer Peter Gast auf hockeyweb.de zitiert.

Das sind neue und perspektivgebende Töne! Anders ist das Eishockey in Deutschland auch nicht zu retten, denn es muss eine Strukturreform her: sportlicher Erfolg darf nicht mehr in eine Sackgasse führen, Eishockey muss weg vom Diktat der Marketingabteilungen und wieder mehr Wert auf Sport legen (denn was hilft ein 9.000 - Punkte - Stadion, wenn keiner hingeht?), die Aussendarstellung gehört wesentlich verbessert, Sommertheater ist zu beseitigen und die Fans als wesentlicher Teil des Sports müssen wieder mehr respektiert werden!

So, und jetzt an die Umsetzung, liebe Funktionäre!

Euer Simon (im Namen vieler Fans)


 

Cupnight 3 - der Pokal hat seine eigenen Gesetze!

Es ist wieder soweit: Dienstag, 17. Januar 2012 und es heisst Abwechslung, Spannung, hochklassiges Eishockey! EC Peiting gegen die Bietigheim Steelers, das ist der Tabellenführer der Oberliga - Süd gegen das Schlusslicht der Bundesliga. Und irgendwie mag man es kaum glauben, wenn man die Bilanz der Steelers liest: nur 7 glatte Siege bei 18 glatten Niederlagen, und nur 30% Siegquote und das bei einem Team, das als Grösse in der Bundesliga angesehen werden konnte. Es gab Zeiten, da kratzten die Bietigheimer an der Türe der DEL!

Die schwächste Verteidigung der Liga, aber ein solider Sturm kommt da auf uns zu.

Zum Vergleich: unser Team weist mit 69% die höchste Erfolgsquote der OL auf, hat mit 130 Toren bei nur 82 Gegentoren den besten Sturm und die stabilste Verteidigung. Florian Hechenrieder gilt als bester Goalie ligaweit! Und das sind Werte, die nicht erst seit gestern so bestehen: der ECP konstant gut in dieser Saison, nur mit dem obligatorischen Durchhänger, der jede Mannschaft ereilt. Die Jungs spielen meistens begeisterndes Eishockey, haben uns über Jahre viel Freude gemacht! Einziges Manko: die Perspektivlosigkeit einer Oberliga, die finanziell zu weit weg von Liga 2 ist und das generelle Strukturchaos im deutschen Eishockey!

Aber das soll uns zur CUPNIGHT nicht interessieren! Es ist ein Spiel, in dem es um Alles geht! Ein Sieg und der EC Peiting schreibt Vereinsgeschichte! Ein sogenanntes "Do or Die" - Game... Florian Hechenrieder kehrt wohl in den Kasten zurück, Alex Simon ist nach überstandener Verletzung schon seit dem Wochenende wieder dabei, fehlen noch Butzi Mayr, Flori Stauder oder Marc Vorderbrüggen. In der Verteidigung hat Tim Katzer die Position von Alex Winkler nahtlos übernommen, also sollte es ein Duell "auf Augenhöhe" werden. Klar ist es ein Sprung von der OL zur BuLi (alleine schon bei den AL: Sedlak und Vavrusa stehen Walton, Charpentier, Andress, Fenton, Morris, Calovi und St. Jacques gegenüber) aber Kämpferherz könnte den Ausschlag geben!

Die Karten werden neu gemischt, Gordon und Co sind hochmotiviert und nach 60 Minuten wird abgerechnet!

Wir sehen uns ab 19:30 Uhr im Stadion!

Euer Simon

 
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EC Peiting
@
Tölzer Löwen

27.01.2012 - 19:30

Countdown
abgelaufen!


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